Ankunft von Markus in Jyväskylä


Nach einem harten Abschied aus Rovaniemi freut man sich umso mehr auf ein Wiedertreffen bekannter Freunde. Leuten mit denen man mal so wieder richtig den Vorarlberger Slang pflegen kann. Nach einer 10 Stündigen Zugfahrt von Rovaniemi nach Jyväskylä war es eeeeeendlich soweit. Oh man war ich happy... Scotty bitte um Logbucheintrag: 28. August 19:15 Uhr
"TEAM JYVÄSKYLÄ WÄRE SOMIT KOMPLETT" Zeit um die ganzen Erfahrungen auszutauschen. Bin schon gespannt was Jyväskylä so hergibt.
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HIER GEHTS ZUM LINK DES FOTOALBUMS...
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Trip nach Inari: Kirche im Wald und Northern Lights (Markus, Teil 4)

Am letzten Inari Tag gaben wir uns noch einen Trip durch den Wald auf der Suche nach einer Kirche. Die Kirche ist schon über 100 Jahre alt und steht irgendwo Mitten im Wald. Nach einem 5 km Marsch quer durch den Wald kommt man endlich an. Aber es lohnt sich allemal, auch heute noch ist einmal wöchentlich Gottesdienst und die Kirche soll anscheinend auch bei den Einheimischen sehr beliebt für Hochzeiten sein. Kann ich mir gut vorstellen.

Wie gesagt, mitten im Wald... hat auch was oder :)



Ja und zur Belohnung zeigte sich Inari (unsere Unterkunft und Sauna die direkt am Lake gelegen war) nochmals von seiner aller schönsten Seite. Die Bilder können leider nur 20% von dem wiederspiegel wie es tatsächlich war, ich sag einfach nur unglaublich schön. Man stellt sich vor, Sauna turn1, turn2, turn3,... und jedesmal zur Abkühlung über diesen Steeg in den See, das ist für mich Finnland. Ich finde an diester Stelle keine Worte die diese Stimmung nur annähernd beschreiben können.

Zeit zum nachdenken, Zeit um an Menschen zu denken die einem viel bedeuten, sich einfach nur glücklich schätzen so einen Moment an einem der schönsten Orte der Welt erleben zu dürfen.


Und als ob es nicht genug wäre, der liebe Gott meinte es wirklich gut mit uns... da tauchen um 2 Uhr Nachts auf einmal die Northern-Lights auf... jetzt fehlen mir endgültig die Worte.


Versammlung am Steg, naja das Lake ist so geil, wo machen wir jetzt blos das Gruppenfoto?????

Meine Wenigkeit und Miguel aus Portugal (Sein Lacher geht ungefähr so: mmmmuuuuuuuaaahahahahaaaaaaaa)

Team Inari 2006
Trip nach Inari: Rentierfarm, zu Besuch bei Samis (Teil 3)

So, Tag 2 war nun angebrochen und schon das nächste Highlight. Link:
www.reindeerfarm.fi Was sich später als einer der besten Tage von der ganzen Rovaniemi-Zeit her herausstellen sollte. Der ältere der beiden Suomis ist übrigends auf relativ viel Ansichtskarten zu finden, was ich vorher natürlich auch nicht wusste.
Jeder konnte die Rentiere füttern und berühren. Naja war echt geil, du läufts als Gruppe in das Gehege und auf einmal stürmen 20 Rentiere auf dich zu. Ist ja auch klar, "Rentier hat hunger, Tourist hat Futter in der Hand"... nur dass denen halt egal ist dass ihr Geweih in den ersten Sekunden doch ein bischen Respekt einflösen.

Peter aus Ungarn in Action.



Als Höhepunkt, ein pissendes weißes Rentier.

Danach durfte sich noch jeder im Rentierlassoschwingen versuchen. Instructor: Der Postkarten-Sami.


Danach gings ab in die Hütte, mega geil. In der Mitte ein cooles Feuer, heißer Kaffe aus der typischen Suomi-Tasse und Kuchen. Als Draufgabe legt die Frau vom Postkarten-Sami auch noch sprichwörtlich House auf, was soviel heißen soll dass sie mit ihrer Sami-Buschtrommel duch die Hütte hüpfend Sami Songs gesungen hat. War echt erste Sahne, super genial... schade dass meine Freundin und auch Freunde dass nicht sehen konnten!!!



Trip nach Inari: Ankunft und Grillabend (Markus, Teil 2)
Ja kaum in Inari angekommen haben wir unsere mega geile Unterkunft bezogen. Direkt am See, mit eigener Saunahütte die neben zwei Saunas noch einen Aufenthaltsraum mit Küche und Kamiofen dabei hatte. Seht euch einfach die Website an, ein Blick auf das erste Bild und ihr wisst bescheid
Youth Holiday Centre VASATOKKA 
Naja wo ist jetzt das erste Rentier, für dass Lappland so bekannt ist. Wie solls anderst laufen, einmal rundums Gebäude gehirscht, das neue Revier abgesteckt (bzw. alles fotografiert wie die Wilden) und was spaziert vorbei, Rentier Rudolf Nummero Uno ;) genial, kaum zu glauben. Die rennen einfach so vorbei, ihrem komisch Gang zufolge könnte man denken dass sie nicht zu den klügsten Tieren gehören aber irgendwie sind sie einfach voll lässig :)
Dass die Gegend hier in Inari unglaublich schön ist kann man sich anhand den Foto denken. Am Abend gabs dann noch ein sensationelles Abendessen in so einem kleinen Cottage, Lagerfeuer Lachs. Hey Mann, ich komme aus dem Ländle (dach immer FIN kann mir nicht viel mehr bieten) wurde aber auch ich spätestens nach dieser Rudolf Nummer und diesem Lachs Festmal überzeugt dass Finnland geil ist. Natur pur und dass soll noch nicht alles sein für dieses WE.

Küste und Ausblick aus der Unterkunft, geil oder ;) Inari rulez



Das Cottage in dem wir das geilste jeh dagewesene finnische Lachs-Abenessen hatten.

Unsere liebe Majo, die beste und freundlichste finnische Exkursionsleiterin die man haben kann. War übrigends unsere EILC Kurs Leiterin in Rovaniemi.

Abschliessend noch grillen vor der Hütte, von den Moskitos erzähle ich jetzt mal nicht, denn das war auch der Grund dafür wieso alle so nah am Feuer sitzen.

Achtung, Vorsicht!!! An alle "Saunisten und Saunistinnen" unter uns. Falls ihr mol in da Sauna sitzen und uf diesen finnischen Busfahrer treffend, lasst euch sagen liebe Leute, sucht das Weite. Der Mensch kann Sauna-Aufgüsse macha, d´Hölle isch an scheissdreck dagegen. Des war des erste mal dass ich unseren Tscheche Michal sagen ghört haben "Oh Man, please stop, please, please stop!" ;)
Trip nach Inari: Goldmuseum (Markus, Teil 1)

Das letzte Wochenende in Rovaniemi ist angebrochen. Als wirkliches Highlight haben unsere Tutoren und Helfer einen saugeilen Trip nach Inari organisiert. Inari liegt selbst nur noch 400 km vom Nordkapp entfernt und soll flächenmässig die größte Gemeinde Finnlands sein (was ich grad im Wiki so lese). 7000 Einwohner gesamt und aber nur 600 davon im Dorfzentrum selbst. Naja das Dorfzentrum, ha haaa ned wirklich groß aber dafür genügend Souvenir Shops. Unsere erste Station war dann die Goldschmiede, die wir uns auf dem Weg nach Inari gegeben haben. Unser tschechischer Studienkolleg hat sich fürs Team geopfert und 60 Min. lang nach Gold gesucht. Ausbeute: "mini Goldstückchen im Wert von 4 Eur". Also 60 Min. Aufwand für 1 FIN Bier, abgesehen natürlich davon dass es eine spaßige Aktion war als mehr der Hintergrund Gold für Bier zu erwirtschaften.




Canoeing and Makkaraa Grilling in Rovaniemi (Markus)
Die vorletzte Woche in Rovaniemi ist sehr schnell vergangen, neben ein paar Fußballgames (bei denen ich verletzungsbedingt passen musste) hatten wir noch einen super Nachmittag mit Canoeing, Volleyball spielen und Makkaraa (finnische Grillwurst) Grilling verbracht.
Aber ich freu mich schon auf Jyväskylä, endlich mal richtigen Internetzugang, nicht immer nur über dieses ständig ausfallenen Wireless Lan der Uni in Rovaniemi. Endlich wieder mit meiner Ania richtig über Skype tel. zu können!
Ach ja, den Arctic-Swim darf man auch nicht vergessen, zwar nicht ganz so warm aber trotzdem ganz lässig. Vor allem der kleine Mini-Strand den wir entdeckt haben, echt genial dass es sowas im Norden Finnlands gibt.
Fußball & Co in Rovaniemi (Markus)


Wann es die Zeit zuläßt haben wir auch das eine oder andere Fuballspiel ausgemacht, Gott sei Dank hat mir unser Finnischer Tutor (Student) gleich schon am ersten Tag gezeigt dass das Spital von Rovaniemi gleich neben unseren Studentenwohnungen liegt, also praktisch um die Ecke ;) Aber es ist schon eine tolle Erfahrung, auf dem Rasen zu stehen, mit 15 Freunden aus den verschiedenstens Ländern aus Europa gemeinsam Fußball zu spielen. Sowass nenen ich wirklich "Sport verbindet Menschen und Kulturen".

Ja jaaaa wie soll es anderst sein, ein Spiel, 100% Einsatz, etwas Risiko und mein Seitenband macht schlapp. Schnell unseren polnischen Studienkollegen Bartosch angerufen, der ein Auto hier hat und ab ins Spital, 30 Min. später war alles geritzt, muss mich die nächsten 4 Wochen mit einer Fußschiene befreunden. Eine Erfahrung mehr: Das Krankenhauspersonal stellt alle bisherigen Erfahrungen mit Krankenhäusern in den Schatten, wurde noch nie so schnell und freundlich versorgt wie hier. Zudem mußte ich nicht mal die 22 EUR Gebühr zahlen...die normal jeder Finne hinblättert wenn er ins Krankenhaus will. Naja, vielleicht war das dem Dipl.Krankenpfleger zu viel Papierkram :)
EILC Kurs in Rovaniemi (Markus)
Dienstag der erste Suomi-Test, ha ha 11 von 15 Punkten. Das heißt natürlich dass ich auf einem guten Weg bin ;) Also generell muss ich sagen dass die Sprache nicht so schwer ist wie es viele sagen, es gibt fixe Regeln für alles (wie in Mathe) das Problem liegt jedoch darin dass erstens sehr viele Doppelbuchstaben vorkommen und das macht das verstehen oftmals nicht so einfach (bzw. sowieso unmöglich für einen Finnisch-Anfänger), dadurch ändern sich die Bedeutungen von Wörtern sehr schnell. Ausserdem gibt es kaum ein Wort das dem Deutschen ähnlich ist. Man staune...... Ich bin fünfundzwanzig. Minä olen kaksikymmentäviisi. Die wichtigeste Frage der Welt: "Entschuldigung wo ist das Klo?" in Finnisch: "Anteeksi missä hän on vessa?"
Was anfangs wirklich nervte war dass wir im Sprachkurs sogar singen müssen, naja... anscheinend soll es die Aussprache verbessern aber ich konzentriere mich ausschließlich mein unbestechliches Playback. Tut mir leid, ich bin Informatiker und keine Singdrossel :)



Am Nachmittag spielten wir dann noch finnischen Baseball „Pesäpallo“. War ganz lässig, natürlich gewann das Team in dem ich spielte. Pro Durchgang 1 Homerun, danke. fat respect, ich weiss.



Zusatz: Mein geiles Fahrrad, das wirklich alt, schrottig und scheiße ist kostete mich ja EUR 60,- (am zweiten Tag gekauft) aber „the seat still kills my ass“ was soviel bedeutet dass sich mein Arsch immer noch nicht an den Sattel gewöhnen kann. Ich glaube sogar ein Holzsattel wäre bequemer als diese Viech / Monster von Sattel. Ein Studienkollege hier aus Tschechien namens Michal hat gemeint ich soll mich drann gewöhnen „get used to it“ aber das hat irgendwie nicht funktioniert. Ha haaa haaaa aber ich hab jetzt ein geschrottetes Fahrrad am Straßenrand per Zufall gesehen, bei dem ich mir mal den Sattel für geraume Zeit ausgehliehen habe. Somit geht’s meinem Allerwertesten auch wieder gut.
Ankunft der Elitetruppe in Jyväskylä

Der Trip nach Jyväskylä hat gut angefangen. Nach einem erfolgreichen Transfer zum Flughafen Zürich, sowie erfolgtem Check-In und Passkontrolle haben wir dennoch fast den Flug verpasst. Naja... fast. Wir haben die auf 12:30 angesetzte Boarding-Time ein wenig verlängert und sind erst zur Abflugzeit um 13:00 angerauscht. Immerhin: wir waren die letzten ;)

Nach verspätetetem Abflug sind wir um ca. 17:10 in Helsinki gelandet. Die Fluggesellschaft wollte sich einen kleinen Spaß erlauben und hat die Koffer von Andi nicht hergerückt, somit haben wir fast den Bus zum Bahnhof verpasst (17:35 haben wir die Koffer bekommen und 17:40 ist der Bus gefahren).
Die Tickets für die Fahrt mit dem Zug nach Jyväskylä haben pro Kopf und Nase 45 Eier gekostet (Vollpreis natürlich, trotz genialem ISIC). Die Schaltertante hatte nicht den Durchblick, daher haben wir den Zug fast verpasst, aber sonst liefs wie geschmiert.
In Tampere sind wir dann umgestiegen, und Jukka hat uns dann vom Bahnhof in Jyväskylä abgeholt (hocherfreut) und uns mit seiner VW-Höllenmaschine zu unserer Wohnung gefahren. Spannender erster Tag :o)
Noch ein paar Bilder von der Bude:

Hikiing, Suomi Unterricht und Santa Claus
Samstags war ich also nur mit Ausschlafen und Wohnungsputzen beschäftigt. Am Abend trafen wir uns noch auf ein Fußballspiel. Alle vom Studentenheim Rovala vs. unser Studentenheim Kontotie, 8 gegen 8 aber das Ergebnis sah leider anderst aus. Was solls, „It´s just a game“ pflegte unser Ungarrischer Studienkollege Imre zu sagen.
Fürs erste hatte ich genug von Partys und ausgehen, ich wollte mal ruhig ausspannen, was lesen oder eine DVD schaun und „GEIL zum x-tenmal“ … die kleinen LORDI Groupies im Apartment oberhalb von mir feierten schon wieder. Oh Gott.
Sonntags morgen beschäftigte ich mich mal mit ein paar Suomi Vokabeln da am DI ja der erste Test anstand und ich nicht ganz blöd dastehen wollte. Am Nachmittag machten wir mit unseren 3 Suomi-Studenten eine Wandertour durch einen wirklich lässig Waldpfad. 2x Aussichtsturm, Tee & Kaffee bei einer kleinen offenen typische Schutzhütte (LAAVU) wie man sie so oft in den Finnischen Wäldern findet.


Am war Montag wieder 2x Suomi Unterricht angesagt und sobald man am Morgen mal zu spät kommt, sagen wir 4 Minuten dann hat man gleich das Vergnügen auf den nächsten Tag eine extra Homework zu machen. Naja und als ob das nicht genügen würde, jeden Tag bekommen wir eh schon so oder so Homework, wobei das sich noch in Grenzen hält. Vergisst man die Homework zu erledigen darf man gleich einen Test am nächsten Morgen schreiben, also so eine Art „free joice“ ob man Homework oder Test bevorzugt. Ich hab mich natürlich aufgeregt wobei man mir dann eingetrichtert hat dass es sich um einen Intensiv Language Course handelt und nicht um einen UNI/FH Lehrgang. Was solls, das soll mich nicht umbringen oder.
Am Nachmittag haben wir das offizielle Postamt des Santa Klaus „Joulupukki“ besucht, der hier in Rovaniemi ja sein Standpunkt hat. Ist mir natürlich klar, dass das natürlich jeder weiss und das ist die atemberaubendste Info überhaupt an diesem Blogg aber gut, wenn schon alle Touristen dahin fahren, müssen wir das natürlich auch. Der Santa Klaus selbst war ganz cool, er sprach mit fast jedem Studenten von uns 32 Leuten und konnte sicher mehr als 7 Sprachen, wenn nicht mehr, echt eine coole Socke dieser Joulupukki.

Aja das Postoffice von Joulupukki ist direkt am Polarkreis, damit ist natürlich jetzt für alle klar dass ich hier oben in Rovaniemi für 3 Wochen direkt am Polarkreis lebe. Wooowww, fat respect.
Donnerstag, Finnish Food



Danach sind wir noch zu einer Studenten Bar gegangen die die Dornbirner Lounge mehrmals in den Schatten stellt aber welches Lokal tut das nicht. Eigentlich ist es eine Abbildung vom Saloon in Gisingen aber halt etwas größer. Bier gabs an diesem Abend sogar um 2 EUR was klar macht dass FIN nicht unbedingt immer noch sehr teuer sein muss (wenn man sich etwas auskennt). Beim Heimfahren mit dem Fahrrad konnten wir es uns nicht verkneifen noch ein Foto zu machen (Paule, Peter und ich) aber leider sieht man nicht wie hell es um 2 Uhr Nachts noch war. Naja, muss man sich halt dazudenken : )
Freitag war natürlich wieder Suomi-Kurs den ganzen Vormittag angesagt wobei einige von uns nicht so zahfrisch drein geschaut haben. Naja, meiner einer hatte natürlich keine Probleme, ich als alter Schalmei ist das ja gewöhnt +smile+ Nachmittags war ein lockeres „Finnische Aussprache“-Training angesagt.
FR Abends hatten wir dann ausgemacht dass wir uns alle irgendwo gemeinsam treffen, wobei 16 Leute von uns in einem anderen Studentenwohnheim 4-5 km entfernt wohnen und dort eine Party veranstalteten. So waren wir vom Studentenheim KUNTOTIE natürlich praktisch gezwungen ein kleines Gegenfest zu veranstalten. Natürlich musste meine Wohnung und mein Notebook für den Sound herhalten, da die anderen mehr oder weniger nicht alleine eine ganze Wohnung für sich hatten.
Am nächsten Morgen/Nachmittag hatte ich natürlich die Ehre meine Wohnung aufzuräumen, was auch bedeutet den Boden nass rauszuwischen. Die Frage stellte sich nur mit was, wenn man nichts zum Bodenputzen hat? Tip Nr. 1: Man suche einen Fetzen Stoff, z.b. man nehme diesen Fetzen der meistens vor dem Fenster hängt, oft auch Vorhang genannt, mache diesen nass und bringe die Arbeit hinter sich. Gut dass mir keiner zugeschaut hat : )
Naja abschließend kann ich sagen dass die ersten Tage wirklich viel los war, worauf ich auch super dankbar bin da ich meine Ania hier doch sehr vermisse und sie in diesen Tagen auch nur sehr schwer erreichbar ist, da sie gerade selbst auch unterwegs ist. Aber wir schafften es dann doch noch jeden Tag uns irgendwie, wenn auch nur kurz, anzurufen oder zu sms´n. Es ist von dem her echt eine schwere Zeit für mich, da ich dann oft doch lieber irgendwo anderst wäre als hier in Rovaniemi. Minä rakastan sinua Ania. Kocham cie.
Die ersten Tage in Finnland

Mittlerweile bin ich jetzt schon ein paar Tage hier in Finnland. Am ersten Tag nach meiner Ankunft hieß es mal zuerst ausschlafen bis Mittag, es ist kaum zu glauben aber es ist wirklich ständig hell. So ab ca. 23.30 Uhr wird es langsam etwas dunkel aber um 4 Uhr ist es schon wieder mega hell, wobei es in der Nacht nicht wirklich dunkel ist. Am Nachmittag ging es gleich volles Programm los, kurze Einführung, Suomi-Kurs und dann wieder Vortrag und dann Suomi-Film anschaun. Um 21.00 Uhr oder so gings ab nach Hause und siehe da, wie kann es anderst sein, über mir findet eine LORDI-Groupie Party statt mit ungefähr 30-40 besoffenen Lordi-Metal hörenden 16 jährigen Suomi-Kindern. Geil zum x-ten mal sag ich nur. Am nächsten Morgen (erster Suomi-Sprachkurs in der Früh) war ich natürlich 10 Min. zu spät he heeee was so oder so eine Krankheit von mir ist immer zu spät zu sein. Naja der Kurs scheint schon nach dem 2ten Tag nach Arbeit auszusehen aber es hält sich in Grenzen. Aja und auf
Empfehlung von meinem Kollegen Messmer kaufte ich gleich 2 Six-Pack Lapinkulta Bier, worauf mir dann unser Finnischer Student (Tutor) Jarnu beim Anstoßen mal erzählte, dass die Finnen dieses Bier auch Reindeer Piss nennen (sollte eigentlich für alle international verständlich sein). Darauf hin bin ich natürlich gleich auf KOFF umgestiegen, was glaube ich aus Polen/Tschechien oder so kommt ;)
Ja und SUOMI mäßig weiß ich auch schon dass Minä asun itävalta soviel heißt wie Ich wohne in Österreich und dass Minä olen kaksikymmentäviisi übersetzt heißt dass ich 25 Jahre alt bin ;)
Es gibt immer einiges zu tun (leider auch ab und zu etwas zu lernen oder Homework). Bezüglich Giggi-English-Ängste kann ich nur sagen dass hier im EILC sogar Leute sind die glaub ich kaum ein English-Vokabular mit mehr als 100 Wörtern besitzen aber irgendwie kann man sich dann doch immer Verständigen, spätestens wenn jeder 1-2 Biers im Hirn hat Ja der Kurs hier ist ansonsten total durchorganisiert, es gibt immer Aktivitäten und ab und zu hätte ich auch gern mal frei, schaun wir wies weitergeht. In den nächsten Tagen folgen dann mal ein paar Fotos.
Let the show begin, MO 31. Juli 2006 war Abfahrt...

Time to take of für den ersten FH-ITB04 Studenten. Nachdem mich mein Studienkollege „metal“ Karl nach Zürich gebracht hatte musste ich mal das Gate finden. Zuerst hierß es also einen Spaziergang mit dem ganzen Zeugs von Gate 1 zu Gate 2 zu machen. Im Flugzeug stellte sich gleich mal heraus was der feine Unterschied zwischen Blue1 und Finnair ist, dass man z.b. vor dem Flug erst gar keine Klima einschaltet. Na wunderbar, nicht 1 Stunde meiner Reise hinter mich gebracht und schon verschwitzt. Geil. Naja der Flug war tip top, bis halt der Pilot fast das Flugzeug beim Landeanflug geschrottet hat. Zuerst braucht er unglaublich viele Korrekturen bis er mal die Landbahn korrekt angeziehlt hatte und dann denkst du dass beim Aufsetzen fast alles auseinander bricht oder du zumindest mit einem Bandscheibenvorfall aus dem Flugzeug aussteigst
;) Geil zum Zweiten.
Zur Info für alle FH-Suomis. Es gibt gleich beim Flughafenausgang einen Bus um EUR 5,20 der in 30 Min. zum Bahnhof fährt (es gibt nur 1 Zwischenstation dazwischen), Endstation ist der Bahnhof. Einfach nach einer Bushaltestelle FINNAIR schauen, sonst einfach in der Informations-Stelle nachfragen, dann könnt ihr auch schon mal mit der ersten finnischen bloden Frau reden :) Ja und vorm Bahnhofsgebäude in Helsinki kann man gratis im WLAN surfen falls schon jemand Sehnsucht nach seiner Freundin oder Mama hat ;) he heee
Ja Zugfahrt war natürlich super teuer, 72 EUR von Helsinki nach Rovaniemi in die Hauptstadt Lapplands. Der Zugfahrer hatte auch nicht sein besten Tag (Nacht) erwischt denn er pflegte es zumindest jede 2 Stunden eine kleine Test-Bremsung einzulegen. Einmal (ca. 2 Uhr in der Nacht) hätte es sogar fast mein Notebook erwischt, konnte es grad noch festhalten. Geil zum Dritten ;)
Zum Abendessen und Frühstück gabs Haribos mit Limonade was anscheinend ganz normal ist denn ein Tschechischer Studienkollege hier hat genau das selbe gefuttert als er anreiste. Merke: Haribos als Reiseproviant einplanen.
Kaum in Rovaniemi angekommen (8 Uhr in der Früh, nach 12 Stunden Zugfahrt), steige ich ins Taxi ein und lasse mich von den ersten Eindrücken dieser kleinen aber doch etwas moderneren Stadt beeindrucken und siehe da, der erste Finnen…. Ca. 40 Jahre alt und voll panniert. Rand voll bis oben hin torkelte er auf dem Gehnsteig zwischen Rasenfläche und Straße hin und her. Haaa haaaa war ja klar oder ;) Fing schon mal gut an.
Zimmerübergabe war tip top, Jarnu der finnische Student ist echt eine coole Socke, redet keinen Bullshit und trinkt gerne Bier, eh klar. Er zeigte mir gleich den lokalen Supermarkt und siehe da, mein ganzes Geld ist gleich weck… 45,- euro-lappland-doller nur für shitty stupid stuff like brot, milch, 12er träger bier lapin-kulta usw.
Naja 24 Stunden sind vergangen, ich räume alles etwas ein, die Wohnung wäre für 3 Leute gedacht aber ich bin alleine, was mich nicht unbedingt happy macht da irgendwie alles doch voll neu ist, ich übermüdet bin und natürlich meine Frau vermisse ;) Natürlich hab ich auch das Glück dass es kein Internet im ganzen scheiß Gebäude gibt und nur Montags die Sauna gratis ist. Am Abend treffe ich dann aber doch noch einen Walesh Men (kommt aus GB, Wales) und ihn zu verstehen ist so gut wie unmöglich aber nach dem 2ten Bier geht es langsam. Dann denke ich mir, ja jetzt gehe ich schnell ein neues Bier holen und was sehe ich, springt tatsächlich einer aus meinem Erdgeschoss Balkon raus. Zuerst natürlich der Gedanke „lach“ guter Witz, zweiter Gedanke: schlechter Film, dritter Gedanke: no mann, der hat voll mein Notebookrucksack in der Hand, dann läuft er so weck und checkt ob was in der Tasche ist ist. Ich renne zu ihm, schrei in an und reiß ihm die Tasche aus der Hand aber was war…. Natürlich wieder ein ca. 40 jähriger alter Finne der so panniert war dass er nicht mal mehr reden konnte ;) Geil zum Vierten (denke ich) he heee echt unglaublich.
Aber ich war auch selber schuld, ich ließ die Balkontüre offen und da ließ sich diese Alk-Drossel natürlich nicht zweimal bitten aber der Erdgeschoss-Balkon vom Paul (Walesh Men) war gleich gegenüber, daher lies ich das ganze mal offen. Egal. Ich hatte Glück, sonst fehlte nichts. Ned mal mein geiles Notebook wollte er klauen, so dicht war er :)
Aja und wenn man das erste mal Einkaufen geht sollte man übrigends das Duschgel und das Scheißpapier nicht vergessen wie ich. Das soweit zu den ersten wirklich eindrucksvollen Stunden hier oben im Norden Finnlands.
Ja und ganz links unten im Bild liegt ungefähr mein Studentenwohnheim.